MEHR FOLLOWER AUF INSTAGRAM:
SO GEHT’S! (Part 1)

 

Instagram ist weltweit eine der beliebtesten Social Media Plattformen. Aufgrund des Algorithmus wird es aber immer schwieriger, neue Follower zu gewinnen.

Mit über einer Milliarde User, einem super intelligenten Algorithmus und einer Vielzahl an kreativen Brands bzw. Konkurrenten wurde Instagram zu einer umkämpften Plattform wenn es um das buhlen der Follower geht.

Wir zeigen euch, auf welche Tipps und Tricks es ankommt, um eure Fangemeinde zu vergrößern.

Hashtags

Hashtags hier, Hashtags da. Manche Bildbeschreibungen haben mehr Hashtags als Likes. Seit ihrer Veröffentlichung im Jahre 2010 erlebte Instagram einige Veränderungen. Hashtags blieben jedoch seither unberührt. Relevante, gezielte und kreative Hashtags sind eine der besten Möglichkeiten von einem neuen Publikum auf Instagram entdeckt zu werden. Steigende Interaktionen und mehr Follower sind das Ergebnis von perfekt eingesetzten Hashtags.

Sie können in der Bildbeschreibung und in den Kommentaren eines Bildes hinzugefügt werden. Hashtags funktionieren jedoch nur auf öffentlichen Beiträgen. Wenn hier Hashtags zu einem Foto hinzugefügt werden, erscheint der Beitrag auf der entsprechenden Hashtag-Seite. Auf dieser Seite erscheinen alle Beiträge und Stories, welche diesen einen Hashtag in der Bildbeschreibung oder in den Kommentaren beinhaltet. So kann er von anderen Usern gefunden werden, die gezielt nach einem Hashtag suchen.

Hashtags sollten niemals langweilig sein. Kreative und auch lustige Hashtags, die gut zum Bild passen, sind perfekt. Für einen Foodblogger eignen sich Hashtags wie z.B. #superfoods, #cleaneating, #vegansofig perfekt. Sie können auch ruhig aus mehreren Wörtern bestehen.  Pro Beitrag sind bis zu 30 dieser Hashtags möglich.

Branded Hashtags eignen sich perfekt, zur Steigerung der eigenen Person bzw. des eigenen Unternehmens und Content über sich zu finden. Ein Branded Hashtag ist ein Hashtag, der einzigartig zum Unternehmen passt. Laut einer Studie sind 70% der meistgenutzten Hashtags Branded Hashtags. Ein solcher Hashtag kann sowohl nur aus dem Firmennamen bestehen, aber auch nur den Namen eines Produkts oder einer Kampagne enthalten. In unserem Fall ist dies #bemore.
Wie schon erwähnt eignen sich Branded Hashtags auch um Content zu finden. Brands wie airbnb reposten Fotos, Stories usw. welche mit deren #aribnbphotos Hashtag versehen sind.

Pimp my Profile

Profile sollten wie Websites behandelt werden. Sie sind die Visitenkarte eines Unternehmens, einer Person oder einer Marke. Besucher entscheiden in nur wenigen Sekunden, ob sie der Seite folgen möchten oder nicht. Ansprechende Profile steigern die Followeranzahl.

Das erste, das auf einem Profil ins Auge sticht, ist das Profilbild. Dieses sollte klar erkennbar, nicht verschwommen und im besten Fall professionell gestaltet sein.

Als nächstes folgt die Bio aka. Profilbeschreibung. Diese sollte übersichtlich, aussagekräftig und ansehnlich ausgefüllt werden. Es gilt, die Wortauswahl mit Bedacht zu wählen, denn die Wörter in der Bio sind suchbar. Wenn „Social Media“ in der Bio steht und User nach dem Begriff suchen, stehen die Chancen gut, dass das eigene Profil aufscheint. Außerdem ist die Website-Verlinkung ein must have. Falls keine Website existiert kann hier auch zu seinem Lieblingsposting verlinkt werden. Dazu ist es auf Instagram nur in der Bio möglich, Links zu posten. Wer sein fixes Posting im Feed mit einem Link versehen möchte, muss diesen in die Bio einbetten. Nur dort ist der Link klickbar.

Noch vor dem eigenen Feed folgen die Highlights. Diese sollten auf jeden Fall verwendet werden. Sie sind eine gute Möglichkeit den Besuchern einen Überblick über das Unternehmen zu verschaffen, ohne der Seite zu folgen. Highlights bestehen aus Stories. Diese verschwinden jedoch nicht nach 24 Stunden. Highlights beinhalten Stories welche schon einmal veröffentlich wurden. Sie sind eine Sammlung von ausgewählten Stories aus dem eigenen Archiv. Alt sowie neu. Highlights können jederzeit angesehen werden. Aufgrund ihrer zentralen Lage, genau unter der Bio haben sie den besten Platz Follower auf wertvollen und interessanten Content aufmerksam zu machen. Am besten werden diese wie eine Menüleiste auf einer Website behandelt und kategorisiert. Außerdem ist es wichtig diese up to date zu halten.

Angekommen beim Feed haben wir folgende Tipps:

  • „machting colors“ – harmonische Farben in den Bildern benutzen
  • Einheitliche Gestaltung
    • Einheitlicher Filter
    • Einheitlicher Rahmen
  • Zusammenhängende Beiträge – um dem eigenen Profil ein außergewöhnliches Design zu verpassen empfehlen wir 3-teilige Bilder. Ursprünglich aus einem Bild bestehend mach 3. Diese werden nun hintereinander gepostet. et voilà, ein Hingucker den nicht jeder hat.
  • Farben der Marke verwenden

Collaborations

Eine Vielzahl an Followern ohne großen Aufwand? Mit Collaborations ist dies möglich. Sie haben eine enorme Power, um neue Follower zu erreichen. Bei diesem Prinzip entsteht eine Kooperation zwischen 2 Profilen. Die kooperierenden Profile werben in Form von einem Posting für die jeweilige andere kooperierende Seite. Das eigene Profil wird einer Zielgruppe vorgestellt, welche man vielleicht nie erreicht hätte. Viele User tendieren außerdem einer Seite zu folgen, weil die Lieblingsseite mit dieser eine Collaboration führt. Brand-Collaborations können ohne großen Kapital Aufwand die Reichweite verdoppeln. Außerdem sind sie meistens billiger als Instagram Ads.

Kooperationen mit Micro-Influencern

Eine weitere Art der Collaboration ist die Kooperation mit Micro-Influencern, die sich in folgenden Punkten von klassischen Influencern unterscheiden:

  • weniger Follower (5.000-100.000)
  • viel mehr Nähe zu den eigenen Followern
  • Spezialisten auf einem Gebiet -> glaubwürdiger

Um die Vorteile eines Micro-Influencers in vollen Zügen auszuschöpfen, empfehlen sich Langzeitverträge, denn nur mit regelmäßigen Collaborations gewinnt man das Vertrauen der Follower.

Im Gegensatz zur klassischen Collaboration wird bei dieser Methode nur von einem Profil aus Werbung für das andere Profil/Produkt getätigt. Meistens mit einer Bezahlung als Gegenleistung. Mit 3.21% im Durchschnitt hat Instagram die zweithöchste Engagement Rate aller Social Media Plattformen. Besonders Micro-Influencer besitzen hier eine erhöhte Engagement Rate.

Worauf ihr bei der Gestaltung eurer Postings wertlegen müsst und was es mit guten Storys auf sich hat, lest ihr am Samstag, den 9.5.