DIE APP 2020? DAS IST TIKTOK!

 

Sie ist in aller Munde. Mit mehr als 1,2 Milliarden Downloads Platz 1 der aktuellen Download-Charts. Über 800 Millionen monatliche aktive Benutzer. Die Rede ist von TikTok. Die zurzeit am stärksten wachsende App.

Wie alles begann

Alles begann mit einer App namens muscial.ly, einer Social-Media-Plattform des Unternehmens musical.ly Inc. mit Hauptsitz in Shanghai. Die als Muser bezeichneten Nutzer filmten sich mit der eigenen Handykamera und bewegten ihre Lippen synchron zu einem selbst ausgewählten Full-Playback-Lied. Im Juni 2016 zählte die App bereits über 90 Millionen User (10 Millionen mehr als im Jahr zuvor). Ein Jahr später erreichte die App ihren Peak. Ende Mai 2017 zählte musical.ly 200 Millionen User!

Schnell hatte die App aber ein gesellschaftliches Problem: Die Plattform wurde hauptsächlich von einem extrem jungem Publikum genutzt. Das Mindestalters wurde auf 13 Jahre festgelegt, dennoch waren sehr viele jüngere Kinder auf musical.ly unterwegs. Deren Darstellungen mit dem Ziel, viele Likes zu ergattern zogen eine Unzahl an sexuellen Kommentaren nach sich.

Noch im selben Jahr des Peaks der Userzahlen kaufte das chinesische Medienunternehmen ByteDance musical.ly für einen Preis zwischen 800 Millionen und einer Milliarde US-Dollar. Die neuen Eigentümer strichen im August 2018 den Namen musical.ly und fügten die App mit ihrer Eigenentwicklung Douyin zusammen. Aus 2 Apps wurde eine. TikTok übernahm alle User auf die eigene Plattform.

Mittlerweile zählt die App über 800 Millionen User. Die Zahl steigt stetig an, in Erwartung noch heuer die 1 Milliarde-Marke zu knacken.

Wie wichtig ist TikTok aber nun?

Hier ein Paar Statistiken warum TikTok auch für eure Social Media Strategie wichtig sein könnte:

  • Nach Whastapp die meistgedownloadedste App auf allen Geräten
  • Weiterhin junge Zielgruppe, die man auf anderen Social Media Kanälen nicht (mehr) erreicht.
  • Die höchste Social Media Engagment Rate aller Plattformen
  • 119+ Millionen User in Indien
  • 400+ Millionen User in China
  • 800+ Millionen User weltweit
  • Der Account mit den meisten Followern besitzt über 42 Millionen Fans
  • 3,5 Millionen $ Einkommen pro Monat durch Käufe in der App mit Emojis oder digitalen Geschenken

Sprungbrett

Auf der TikTok App ist es wie auf musical.ly möglich, Kurzvideos zu einem selbst ausgewählten Full-Playback-Lied zu drehen. Die Zielgruppe ist weiterhin die Jugend, denn die App bietet die Möglichkeit, Content sehr schnell, einfach und ohne extra Programme zu kreieren. Mit den angebotenen Filtern, die Anpassung Videogeschwindigkeit sowie professionellen Audioanpassungsmöglichkeiten sind Videos, die sich sehen lassen, ohne viel Aufwand schnell kreiert.

Diese selbstgemachten Kurzfilme kann man also als Sprungbrett für zukünftige Influencer und Content Creator sehen.

Mit dem Alter kommt die Reife

Wie zuvor schon angesprochen wird TikTok hauptsächlich von Jugendlichen genutzt. 41% der User sind zwischen 16 und 24 Jahre alt. Mit den Downloadzahlen steigt aber auch das Alter der Benutzer stetig an. Plattformen wie Facebook und Snapchat setzten in ihren Anfängen auch auf das junge Publikum.

Es geht um die Musik

Bei TikTok geht es mittlerweile aber nicht mehr um Kinder, die vor der Kamera zu Musik tanzen. Es geht mehr darum, wie die Musik User darin unterstützt, Content zu kreieren. Menschen, die zuvor zu schüchtern waren, Videos von sich auf Instagram zu posten, werden durch die Musik unterstützt bzw. animiert.

Die Top 5 der meistgefolgten Brands

  1. Flighthouse – 24.5 Mio.
  2. NBA – 6 Mio.
  3. Nickelodeon – 7 Mio.
  4. WWE – 4.9 Mio.
  5. Red Bull – 4.1 Mio.

Werbung

Anfang 2019 startete TikTok mit Werbung in der App. Mit Erfolg, die Einnahmen stiegen um mehr als 300% an. Die Werbungen, ähnlich zu denen auf Youtube, laufen ca. 10-15 Sekunden, können aber nach wenigen Sekunden übersprungen werden. Der Inserent zahlt pro Aufruf.

Geld machen mit TikTok

Zurzeit ist es als User nicht möglich von der App bezahlt zu werden. Da die Aufrufe aber derart hoch sind, wird oft dazu aufgerufen, auf anderen Plattformen wie auf Youtube zu wechseln, um dort Geld mit den Aufrufen bzw. Abonnements zu verdienen. Das verweisen auf andere Plattformen ist laut TikTok erlaubt.

Webinar
Wir zeigen dir in unserem TikTok Webinar worauf es ankommt, was du beachten musst und erklären dir alles Wissenswerte für dein perfektes TikTok Marketing.

Jetzt anmelden -> https://www.mlmedia.at/tiktok-webinar/